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Leseprobe GartenTour / Rubrik: Stadtoasen

Düsseldorf und seine Parks

Wo einst Frachtschiffe in Hafenbecken ankerten und Arbeiter Ladungen löschten, treiben heute agile Düsseldorfer Open-Air-Sport, um schwungvoll in den Tag zu starten.

Der Rheinpark Bilk ist nur eine von vielen Grünanlagen in der Metropole. Manche von ihnen liegen unmittelbar am Fluss und man kann sie nacheinander entlang einer Promenade bis zum Nordpark erkunden und dabei jede Menge Kunst, Kultur und Gastronomie erleben.

Die Entfernung zwischen dem Rheinpark Bilk im Süden der Düsseldorfer Rheinpromenade und dem Nordpark kurz vor dem Messegelände beträgt nur rund fünf Kilometer – ideal also für eine Radtour oder einen ausgedehnten Spaziergang. Und wer sich vor lauter Überwältigung am Ende zu ermattet fühlt für weitere körperliche Bewegung, kann auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Denn trotz aller Idylle: Weit entfernt vom Geschehen ist man hier nie …

Einst Rheinhafen, jetzt Rheinpark
Der Rheinpark Bilk liegt am Rande des quirligen Medienhafens und inmitten architektonischer Besonderheiten. Er wurde erst Ende der 1980er Jahre angelegt, als ein Teil des Industriehafens umfunktioniert wurde. Dabei wandelte sich der Zollhafen zu einem Yachthafen und auf den zugeschütteten Hafenbecken entstanden der Rheinturm, das WDR-Landesstudio, der Landtag und das 80 Meter hohe Stadttor, der Amtssitz der Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens.
Als verbindendes Element dient der vier Hektar große Rheinpark mit imposantem Blick auf das Düsseldorfer Ufer sowie mit Sichtachsen auf futuristische Bauten des angrenzenden Medienhafens, etwa die drei schrägen Türme des Architekten Frank Gehry mit wellenförmiger, teils metallisch glänzender Fassade oder das bereits erwähnte Stadttor in Form eines gläsernen Portals.
Als ursprünglicher Kontrast zu diesem Ambiente der Postmoderne wirkt eine Allee aus 220 Platanen in typischem Schirmschnitt. Gemeinsam mit rund 200 Linden, Pappeln, Ahornbäumen und Eschen bildet sie mitten im Großstadttrubel eine grüne Oase, die an heißen Sommertagen manch schattiges Plätzchen für die Mittagspause bereithält.

Ältester Volkspark Deutschlands
Folgt man dem platanenbepflanzten Rheinufer Richtung Norden, ist in Kürze die Düsseldorfer Altstadt erreicht, die mit dem Charme alter Gebäude, individueller Lädchen und Brauhäuser jederzeit einen Abstecher wert ist. Wer es jedoch stiller und grüner mag, findet an der Heinrich-Heine-Allee den Eingang zum Hofgarten – dem zentralsten Düsseldorfer Park, der sich nach Osten bis zum Schloss Jägerhof ausdehnt und nordwärts bis zu den Museen „NRW Ehrenhof“ und „Kunstpalast“ am Flussufer. (Auszug)

Silke Mayer


Foto:
Wassergarten im Nordpark
Foto: Silke Mayer

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