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Leseprobe Rubrik: Gartengestaltung

Welcher Garten passt zu mir?

Es gibt so viele Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten, dass man sich vor dem Anlegen Gedanken machen sollte, was genau man eigentlich möchte und wie groß die eigene Gartenleidenschaft ist. Ganz am Anfang sollte man sich also drei Fragen stellen:

Wie möchte ich den Garten nutzen?
Das ist wohl die wichtigste Frage bei der Gartengestaltung, denn hier entscheiden sich die Grundelemente der Planung. Spielplatz, Nutzgarten, Ruheoase oder repräsentatives Schaustück – die Anforderungen sind sehr unterschiedlich. Wenn zum Beispiel Kinder im Garten herumtollen, empfiehlt sich eine robustere Rasenmischung, als wenn ich einen englischen Rasen möchte. Für einen Nutzgarten muss ich genug Beetfläche in sonniger Lage einplanen, um den erwarteten Ertrag zu erzielen. Für einen privaten Rückzugsort sollte man nicht nur eine Terrasse einplanen, sondern auch kleine Sitzgelegenheiten, die im Garten verstreut sind.
Am besten misst man das Gelände genau aus und zeichnet einen maßstabsgerechten Plan, in dem auch ein eventuelles Gefälle berücksichtigt wird. Zugänge sowohl vom Haus als auch von der Straße aus sollten ebenfalls eingezeichnet werden, genauso wie bereits bestehende Pflanzen, die erhalten bleiben sollen. Jetzt kann man überlegen, welche Elemente der Garten enthalten soll und wo sie platziert werden. Zum Beispiel eine Terrasse am Haus, ein Kräuterbeet in der Nähe der Küche, ein Hausbaum neben dem Eingang oder ein Teich am Ende des Grundstücks. Danach geht es weiter zu Frage zwei.

Welche Atmosphäre möchte ich schaffen?
Mediterran, romantisch, asiatisch… Es gibt viele Stilvorbilder, die hilfreiche Anregungen geben können. Südliches Flair erhält man mit Palmen wie etwa Trachycarpus fortunei (Chinesische Hanfpalme). An einem windgeschützten Ort, am besten mit einer wärmenden Mauer im Rücken, und voller Sonne kann sie die Winter in Mitteleuropa normalerweise gut überstehen. Ein Olivenbaum darf natürlich auch nicht fehlen, muss aber im Winter ins Haus geholt werden. Wer keinen Platz zum Überwintern hat, kann zum Beispiel Elaeagnus angustifolia (Schmalblättrige Ölweide) pflanzen. Dieser Baum hat ähnliche Blätter und Früchte wie die echte Olive und ist in unseren Breitengraden absolut frosthart. Er ist sehr gut schnittverträglich und kann also ähnlich wie ein Olivenbaum gezogen werden.
Weitere Pflanzen für den mediterranen Garten sind zum Beispiel Zitrusbäumchen oder Oleander, diese müssen allerdings auch im Haus überwintern. Ein Feigenbaum ist auch immer ein besonderer Hingucker und da es inzwischen sehr gute frostharte Sorten gibt, spricht nichts gegen ein Auspflanzen auch in Regionen mit kälteren Wintern. Eine extravagante Staude ist zum Beispiel Kniphofia (Fackellilie), die in vielen Sorten im Handel angeboten wird und deren Farbspektrum von grünlich-weiß über gelb und orange bis dunkelrot reicht. Yucca filamentosa (Palmlilie) bietet mit ihren bis zu zwei Meter hohen weißen Blütenrispen ebenfalls einen spektakulären Anblick. Aber auch die Klassiker wie Lavendel oder Nepeta (Katzenminze) sollte man nicht vergessen, vielleicht ergänzt durch Phlox oder Helianthemum (Sonnenröschen). Auch hier gibt es eine große Auswahl an Sorten, die in Mitteleuropa bestens gedeihen. Abgerundet wird das Bild mit Kübeln aus Terracotta und in sonnigen Farben und schon hat man den Mittelmeerurlaub zu Hause.

Der romantische Garten besticht vor allem durch seine Natürlichkeit und Üppigkeit. Die Wege sind gewunden oder auch nur durch Trittplatten im Rasen angedeutet, hinter jeder Biegung wird der Besucher von neuen Perspektiven und Stillleben überrascht. Das Herzstück eines solchen Gartens ist meist ein Pavillon oder eine Laube, berankt mit Kletterrosen, Clematis (Waldrebe) oder Lonicera (Geißblatt). Überhaupt dürfen Rosen eigentlich in keinem romantischen Garten fehlen. Sie bieten nicht nur eine große Blütenfülle, sondern auch einen herrlichen Duft, der uns zum Träumen bringt. Geeignete Pflanzpartner sind zum Beispiel Gypsophila (Schleierkraut) mit ihren filigranen Blütenständen, Digitalis (Fingerhut) oder Campanula poscharskyana (Hängepolster-Glockenblume). Ein besonders schönes Bild ergibt sich auch, wenn man Kletterrosen in Bäume klettern lässt. Hier sollte man darauf achten, dass der Baum die Rose auch halten kann und nicht unter dem Gewicht leidet.
Generell wird man in einem romantischen Garten eher mit harmonischen Farbverläufen als mit starken Kontrasten arbeiten, aber das ist natürlich Geschmackssache. Eine stimmungsvolle Kombination erhält man beispielsweise mit Päonien, Iris, Stachys byzantina (Wollziest) und Hemerocallis (Taglilien). Anstatt eines Rasens bietet sich die Aussaat einer Blumenwiese an. Fertige Saatmischungen enthalten oft so schöne Wildstauden wie Malva moschata (Moschus-Malve), Knautia arvensis (Wiesenskabiose) und Leucanthemum (Margeriten). Neben dem Nutzen für die Tierwelt bietet eine solche Wiese auch den Vorteil, dass sie nur zweimal im Jahr gemäht werden muss.
Für den akustischen Aspekt sorgt ein Springbrunnen oder ein kleiner Bachlauf. Wer jetzt auch gleich an Seerosen denkt – Vorsicht! Sie vertragen kein Spritzwasser und keine starke Wasserbewegung und sollten deshalb in einem separaten Wasserbecken gepflanzt werden. Sie breiten sich mit der Zeit außerdem stark aus, deshalb sollte man ihnen von vorneherein genug Platz zugestehen.

Die Gestaltung eines echten asiatischen Gartens ist eine hohe Kunst, da die Symbolik eine sehr große Rolle spielt und normalerweise jede Pflanze und jeder Stein eine ganz spezielle Bedeutung haben. Den klaren, minimalistischen Ausdruck kann man aber mit relativ einfachen Mitteln erzielen.
Bei der Pflanzenauswahl dominiert die Farbe Grün, Akzente werden mit einigen wenigen Solitärgehölzen gesetzt. Mit Sagina subulata (Sternmoos) oder Azorella tri-furcata (Andenpolster) lassen sich die Moospolster nachahmen, die in China und Japan in den meisten Gärten zu sehen sind. Koniferen und Bambus bilden das Rückgrat und bestimmen die Struktur des Gartens. Die typischen Gartenbonsais sind in den meisten Baumschulen erhältlich. Wem diese zu teuer sind, der kann mit etwas Übung und Geduld selbst Hand anlegen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Pinus contorta (Dreh-Kiefer), Ilex crenata (Japanische Stechpalme) oder Pinus sylvestris (Waldkiefer). Bambusarten und –sorten bestechen durch ihr filigranes Laub und die interessant gefärbten Halme. Bambusa multiplex «Alfons Karr» hat rosa, im Alter leuchtend gelbe Triebe mit unterschiedlich dicken grünen Streifen. Phyllostachys nigra hingegen hat schwarze Halme. Bambus sollte generell nur mit einer Rhizomsperre gepflanzt werden, da er sich sonst im ganzen Garten verteilt und natürlich auch vor den Nachbargrundstücken nicht haltmacht.
Farbakzente werden im asiatischen Garten klassischerweise mit Rhododendron, Azaleen und Zierkirschen gesetzt. Auch Acer palmatum (Fächerahorn) sollte nicht fehlen, da er durch sein filigranes Laub und die prächtige Herbstfärbung über einen langen Zeitraum hinweg Freude bereitet. Ein weiterer schöner Blütenstrauch ist Cornus kousa (Japanischer Blumen-Hartriegel), der im Frühsommer mit großen weißen Blüten besticht. Wasser spielt in asiatischen Gärten eine große Rolle, ob nun als Teich oder stilisiert als geharkte Kiesfläche. Oft befindet sich in der Mitte der Wasserfläche eine kleine Insel oder ein Teehaus, das über Trittsteine erreicht werden kann.

Wie viel Zeit kann und möchte ich in die Pflege investieren?
Für viele Menschen gibt es nichts Schöneres, als den ganzen Tag im Garten zu werkeln. Andere wiederum möchten einfach nur in der Sonne sitzen und überlassen die Arbeit lieber der Natur. Für beide gibt es den passenden Garten und die richtigen Pflanzen.
Im pflegeaufwändigen Ziergarten können beispielsweise Formgehölze aus Buchs oder Eibe stehen, es gibt üppige Staudenbeete, Rosen und wechselnde Bepflanzungen mit Ein- und Zweijährigen, die jedes Jahr ein anderes Gartenbild schaffen. Für den «faulen Garten» empfehlen sich pflegeleichte Stauden wie Geranium (Storchenschnabel) oder Alchemilla (Frauenmantel), die nicht nur schön aussehen, sondern durch ihren dichten Wuchs auch das Aufkommen von Unkraut verhindern. In einem solchen Garten werden aber vor allem Gehölze dominieren, die eher langsam wachsen und keinen Schnitt benötigen. Hier bieten sich zum Beispiel Hamamelis (Zaubernuss) an, Magnolien oder Acer (Ahorn).
Generell kann man sagen: Je wohler eine Pflanze sich fühlt, desto weniger Pflege braucht sie. Für den pflegeleichten Garten sollte man also besonders viel Augenmerk auf die Standortbedingungen legen und die Bepflanzungen dementsprechend auswählen. So muss man wesentlich weniger wässern und düngen und kann sich trotzdem an einer üppigen Pflanzenpracht erfreuen.

Ob also eifriger Unkrautzupfer oder entspannter Gartenfaulpelz – es gibt für jeden eine Möglichkeit, sich seine eigene kleine Oase zu schaffen und sie in vollen Zügen zu genießen, sei es auf den Knien beim Unkrautjäten oder von der Hängematte aus.

Catherina Ruffing
Gräfin Bernadotte af Wisborg

 

Leseprobe Rubrik: Mittelalterliche Klostergärten

Das Wissen der Nonnen und Mönche

Ein Ausflug weit, weit zurück in die Geschichte des Gartenbaus führt unweigerlich hinter die Mauern mittelalterlicher Klöster. Ihren Ordensregeln folgend, legten die Mönche dort Nutzgärten zur Selbstversorgung an und machten sich auch um die Pflanzen- und Heilmittelkunde verdient.

Bis in die heutige Zeit blieb jedoch keiner dieser Gärten des Mittelalters erhalten. Auch die Informationen über das gärtnerische Tun in den Klöstern sind spärlich gesät. Zu den bedeutendsten noch vorhandenen Zeugnissen gehört der St. Galler Klosterplan, der im frühen 9. Jahrhundert auf der Insel Reichenau im Bodensee für das Kloster St. Gallen erstellt wurde. Er gilt als Idealplan für die Anlage eines Klosters in benediktinischer Tradition. Zu sehen sind darauf unter anderem ein Gemüsegarten mit 18 rechteckigen Beeten, ein Kräutergarten und der gleichzeitig als Friedhof der Mönche genutzte Obst- bzw. Baumgarten. Eine große Pflanzenauswahl fand sich in diesen unterschiedlichen Bereichen, darunter Pastinake, Bohnenkraut, Fenchel, Feigen- und Mandelbäume, Rosmarin oder Minze. Weiteren Aufschluss darüber, welche Kräuter in einem mittelalterlichen Klostergarten angebaut wurden, gibt das Gedicht "Liber de cultura hortorum", kurz "Hortulus" (Gärtlein) genannt, von Walahfrid Strabo, dem Abt des Klosters Reichenau. Darin nennt er beispielsweise 24 Kräuterarten und ihre Wirkkräfte und besingt auf poetische Weise deren Eigenheiten in der Pflege.

Austausch von Büchern und Pflanzen
Mit der Heilkraft von Pflanzen beschäftigten sich die Mönche seit jeher und eigneten sich ein breit gefächertes Wissen an. Die Krankenpflege bzw. die Klostermedizin war für viele Orden eine zentrale Aufgabe. Als Grundlage sammelten die Ordensbrüder Werke antiker Autoren, verfassten eigene Abhandlungen und tauschten Bücher, Samen und Präparate mit verbundenen Klöstern aus. So und über den Fernhandel gelangten viele südeuropäische und orientalische Gewächse in die Regionen nördlich der Alpen. Im Schutze der Klostermauern wurden ursprünglich mediterrane Pflanzen wie Fenchel oder Liebstöckel kultiviert und nach und nach in hiesigen Breiten heimisch. Sie hielten mit der Zeit auch in bürgerlichen und bäuerlichen Hausgärten Einzug und fügten sich in die Wildflora ein.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden unzählige Kräuter und ihre Heileigenschaften erforscht und immer genauer beschrieben. Die Benediktinerin Hildegard von Bingen veröffentlichte 1150 das Gartenbuch "Physica", ein medizinisch-historisch wertvolles Werk, in dem nicht nur bereits bekannte, sondern auch völlig neue Behandlungen mit einheimischen Kräutern verzeichnet waren. Von den Erkenntnissen der Nonnen und Mönche profitierten später vor allem botanische Gärten und Apotheken.

Vergänglichkeit und Auferstehung
Ihr religiöser Ursprung drückte sich in den Klöstern angegliederten Gärten in vielfältiger christlicher Symbolik aus. Charakteristisch war die Abgrenzung nach außen, zur irdischen Welt, etwa durch Mauern, dichte Hecken oder Zäune. Direkt an den Portalen lagen nach dem St. Galler Klosterplan zwei Paradiesgärten zur meditativen Einstimmung, bepflanzt vor allem mit Rosen. Lange Zeit waren diese nur als Heilpflanzen bekannt, entwickelten sich aber im Zuge der Marienverehrung zu Zeichen des Himmlischen und Göttlichen.
An Vergänglichkeit und Auferstehung erinnerte der Vegetationsrhythmus der angepflanzten Obstbäume – von der Blüte über die Fruchtreife bis zur Winterruhe und dem abermaligen Erblühen. Aus diesem Grund diente der Baumgarten auch häufig als Klosterfriedhof. Ebenso galten immergrüne Pflanzen wie Efeu oder Rosmarin als sinnbildlich für das ewige Leben nach dem Tod. Was im Klostergarten angebaut wurde, erhielt oftmals christianisierte Bezeichnungen statt der volkstümlichen Namen. So wurde aus Baldrian das Georgenkraut, Hartheu hieß fortan Johanniskraut.

Neue Gärten nach altem Vorbild
Trotzdem die frühen wegweisenden Anlagen der mittelalterlichen Mönche die Jahrhunderte nicht überdauert haben, können heute doch wieder einige Klostergärten, die dieser Epoche nachempfunden wurden, besucht werden. An historischen Vorbildern orientiert sind beispielsweise die Gärten im Kloster Amelungsborn nahe dem niedersächsischen Holzminden oder in Jerichow in der Altmark. Gestaltung und Pflanzenauswahl des Kräuter- und des Küchengartens im Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz richten sich ebenfalls nach Plänen und Schriften aus dem 9. Jahrhundert. Die früher wesentlichen Heilmittel der Klosterapotheke gedeihen im Kräutergarten in 260 verschiedenen Arten. Das Herzstück bilden die mit Holzplanken eingefassten 24 Kräuterhochbeete. Diese Zahl symbolisiert die Tagesstunden, die Verdopplung der Jünger Christi oder der Monate. Im Küchengarten des Klosters werden die wichtigsten Gemüsesorten der mittelalterlichen Mönchstafel angebaut, ergänzt durch Getreide und Obst.

Claudia Kaesler

Leseprobe Rubrik: Brandenburg

Gartenkunst und Blütenträume

Die Geschichte dieser herrlichen historischen Parkanlage führt die Besucher in die Rosenstadt Forst, im Südosten Brandenburgs. 1913 wurde hier am westlichen Neißeufer der Stadt eine erste große und ursprünglich nur einmalig geplante Rosen- und Gartenbauausstellung durchgeführt.

Sie war der Grundstein für die daraus folgende wunderschöne Tradition einer fantastischen Parklandschaft. Bereits damals erhielt der Garten seinen Namen: "Ostdeutscher Rosengarten". 2009 wurde der Park von einer unabhängigen Jury als "Deutschlands schönster Park" ausgezeichnet. Das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2013 wird durch die „Deutsche Rosenschau“ gekrönt werden.

Botanische Kostbarkeiten
Die Einzigartigkeit der Anlage liegt in der besonderen und vielleicht einmaligen Komposition von Gartenkunst, Landschaftsarchitektur und botanischer Vielfalt. Auf 16 Hektar finden die Besucher zehntausende Rosenstöcke in weit mehr als 800 Sorten – darunter viele botanische Kostbarkeiten, wie zum Beispiel die schwarze oder grüne Rose. In unterschiedlichen Parkbereichen dominieren englischer Landschaftsstil und Elemente des Jugendstils. Kunstvoll gefertigte Skulpturen, steinerne Amphoren, Pergolenhöfe und romantische Wasserspiele sind Zeugnisse vergangener Gartenkunst.

Kulisse für unvergessliche Feste
Highlights in den Sommermonaten sind unter anderem der Rosensichtungsgarten und der Neuheitenteil mit Neuheiten der bekanntesten Rosenschulen Deutschlands. Wenngleich auch die Hauptsaison den Rosen gehört, so ist die attraktive Parkanlage ganzjährig eine zauberhafte Kulisse für Hochzeiten, Familienfeiern, exklusive Geschäftstermine oder einfach nur für einen erholsamen Spaziergang. Ein absolutes "Muss" sind jedoch die traditionell am letzten Juniwochenende stattfindenden Rosengarten-Festtage: bunte Bühnenprogramme, nächtlicher „Romantikpark“ und eine einzigartige Schnittrosenschau, die jedes Jahr einem besonderen Thema folgt. Absoluter Höhepunkt ist die beliebte "Nacht der 1.000 Lichter": Tausende Teelichter säumen die Wege, Lichtilluminationen und ein grandioses Höhenfeuerwerk tauchen den Park in ein Meer von Licht und Farben...

Führungen für jeden Geschmack
Egal ob Liebhaber-, fachbotanischer oder barrierefreier Rundgang – auf diese Weise erlebt man den Park einmal ganz anders. Ein spezieller Tipp, nicht nur für frisch Verliebte, sind die romantischen Nachtführungen inmitten der im Fackelschein leuchtenden Rosen. Dazu wird ein Glas Rosenbowle gereicht und auf Wunsch sogar ein zauberhaftes Rosen-Menü serviert.

INFO
Ostdeutscher Rosengarten
Wehrinselstraße 42
03149 Forst (Lausitz)
www.forst-lausitz.de

 

Leseprobe Rubrik: Niedersachsen

Ein Hauch von Asien

Kimonos und Saris, Tee und Räucherstäbchen, Meditation und Qi, Buddhas und Tempel, Kalligraphie und Ikebana – die Kultur Asiens ist ebenso exotisch wie vielfältig. Einen Hauch davon versprüht das Gartenfestival Herrenhausen.

Unter dem Motto "Asien – Reich der aufgehenden Sonne" finden sich an den Ständen in den Herrenhäuser Gärten in Hannover vom 10. bis zum 13. Juni kostbare Gewürze und Kräuter, erlesene Stoffe, exotische Pflanzen, schillernde Kois, wohltönende Klangschalen oder asiatische Leckereien. Und wer weiß – vielleicht zeigt sich auch eine japanische Geisha dem Publikum. Wer zu Pfingsten einen Ausflug nach Asien unternehmen will, muss also gar nicht weit reisen.

Alles für sommerliche Gartentage
Aber nicht nur Asienfans, auch Gartenfreunde und Liebhaber schöner Dinge kommen auf ihre Kosten: Neben den Ständen, die Grüße aus dem Reich der aufgehenden Sonne präsentieren, gibt es alles, was man für sommerliche Gartentage braucht: tausende Pflanzen, Schau- und Wassergärten, Gartenmöbel, Kunsthandwerk, Accessoires und andere erlesene Waren, die das Leben erst lebenswert machen. Die Gourmets unter den Festivalbesuchern kommen ebenfalls nicht zu kurz. Bei Antipasti, Flammkuchen und einem guten Glas Wein oder frischgebackenem Kuchen, feinen Schokoladen, köstlichen Pralinen, Kaffee, Tee und einem Tässchen arabischem Mocca können sie die Seele baumeln lassen.
www.gartenfestivals.de

 

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